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Die Zuchtbockversteigerung der Bayerischen Herdbuchgesellschaft für 
Schafzucht (BHG) in der Donauhalle in Ingolstadt-Zuchering am 
Jahresanfang hat einen hohen Stellenwert. „Die erste Auktion des Jahres
ist Richtungsweiser für das gesamte Jahr“, teilten die beiden 2. BHG-
Vorsitzenden Johann Trinkl und Richard Kiemer mit. Nach ihrer Auskunft 
wird die Veranstaltung immer mit sehr guten Tieren beschickt, da die 
Züchter den Markt sehr schätzen und in der Region viele Herdenhalter
mit großen Schafbeständen beheimatet sind. Darüber hinaus hat sich im
Laufe der Jahre die Ingolstädter Versteigerung als Schwerpunkmarkt für
Fleischschafe in Bayern etabliert.

Alles in allem hat sich diese Veranstaltung nach Dettelbach zum zweit-
größten Bockmarkt entwickelt, der stets mit konstant hohen Tierzahlen 
von namhaften Züchtern beschickt wird. Wenn Ingolstadt gut läuft, 
erwarten wir auch eine hoffnungsvolle Saison“, verriet Johann Trinkl, der
sich über eine hohe Qualität über alle Rassen freute. Aufgetrieben wurden
insgesamt 188 Tiere von 28 Züchter aus ganz Bayern – 119 Merinoland-
schafböcke, 37 Schwarzköpfiges Fleischschafböcke, 21 Suffolkböcke, 
1 Quessantschafbock, 2 Soayschafböcke und 4 Dorperschafböcke, 
2 Coburger Fuchsschafböcke, 2 Iles de Frances und 2 Texel.
 
In jeder Altersklasse gab es bei den Merinolandschafböcken in der Wert-
klasse I einen A-, B- und C-Sieger. Die IA-Sieger in den verschiedenen 
Altersklassen stellten Richard Kiemer, Anton König, Burgebrach, Stefan 
Fischer, Schafzucht Schleich, Brunnthal, und zweimal Klemens Ross, 
Lonnerstadt. Das Resultat bei den Fleischschafen: Schwarzköpfiges
Fleischschaf zweimal Josef Rahm, Rottenburg a. d. Laaber, und Suffolk 
Johann Trinkl, Hackermoos.

„Es ist deutlich zu sehen, dass die Tendenz bei den Merinolandschafböcken
hin zur Bemuskelung, also zu mehr Wirtschaftlichkeit, geht. Das heißt Böcke
ohne ausreichend Bemuskelung lassen sich nicht mehr verkaufen“, erklärte
Zuchtleiter Dr. Christian Mendel. Zudem wies er darauf hin, dass sowohl die
Spitze als auch das Mittelfeld immer breiter werden. „Es gibt ein bereits
gutes Mittelfeld“, bekräftigte er. Das bedeutet auch, dass es für die Züchter
immer schwieriger wird, einen neuen Bock zu finden, der ihre Zucht weiter-
bringt. „Gleichzeitig sind natürlich alle heiß auf die Spitzentiere. Die Zucht 
bleibt also weiterhin spannend“, meinte er. Das Besondere am Ingolstädter
Markt ist nach seinen Angaben, dass hier vor allem die großen Schafhalter
kaufen. „Diese wollen mit ein- bis zweijährigen, fertig entwickelte Böcke, 
die sofort in den Einsatz kommen“, betonte er.

Vor der Versteigerung am zweiten Tag konnte Johann Trinkl zahlreiche 
Gäste aus nah und fern begrüßen. So hatten sich neben bayerischen 
Interessenten auch Gesichter aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und
sogar Hamburg unter das Publikum gemischt. Dann wurden die A-, B- und
C- Sieger aller Rassen in den Ring geführt und vom Zuchtleiter deren
Merkmale und Vorzüge einzeln vorgestellt. Als letztes galt es, die Champions
auszuwählen. Richter Sebastian Schmutz kürte bei den Merinolandschaf-
böcken die Katalognummer 25 von Klemens Ross und Klemens Ross 
wiederum den Suffolkbock von Johann Trinkl zu den Siegern des Tages.

Eine Premiere war die zeitgleiche Versteigerung der Fleischschafböcke 
parallel zur Merinoland-Versteigerung in zwei Ringen, wobei Herdbuchführer
Wolfgang Zindath und Johann Trinkl als Versteigerer fungierten. Das Fazit nach
der Versteigerung: „Der große Teil der aufgetriebenen Tiere wurde verkauft.
Vom Umsatz her gab es schon bessere Märkte. Denn während es bei den 
Merinolandschafböcken zufriedenstellend lief und die Suffolk-Böcke sehr gut 
abschnitten, war die Situation bei den Schwarzköpfigen Fleischschafböcken
etwas verhalten“, zog Trinkl Bilanz. Den teuersten Merinolandbock mit der
Nr. 31 und 170 kg stellte Klemens Ross, der dafür 3100 € erzielte. Käufer war
Willi Hitzler aus dem schwäbischen Langna. Bei den Fleischschafböcken fiel der
Hammer für den Suffolk-Champion von Johann Trinkl bei 1200 €. Er trat die
800 km-Reise nach Hamburg an, denn der eigens von dort angereiste Züchter
erhielt den Zuschlag.
Helga Gebendorfer
 
Fotos:
ML IA 1+2: In jeder der sechs Merinolandschaf-Altersklassen wurde ein 
I A-Bock gekört.
 
   
 
ML Champion Ross: Schließlich machte der ML-Bock Nr. 25 von Klemens Ross
(Mitte) das Rennen und wurde zum Champion ausgerufen.
 
 
Fleischschafe IA: Die Böcke von Josef Rahm (l.) und Johann Trinkl (2.v.r.) 
wurden bei den Fleischschafen in der Wertklasse I zu A-Tiere gekört.
 
 
Fleischschafe Champion Trinkl: Johann Trinkl stellte mit seinem Suffolkbock 
letztlich den Champion bei den Fleischschafen.
 
 
Organisatoren 1+2: Das Organisatoren-Team mit (v.l.) Zuchtleiter Dr. Christian 
Mendel und den beiden 2. BHG-Vorsitzenden Johann Trinkl und Richard Kiemer
war am Ende zufrieden 
mit dem Verlauf der 79. Schafbockversteigerung in Ingolstadt.
 
    

Reihung 1-3: Gäste aus ganz Bayern und mehreren Bundesländer waren angereist, um sich
mit bayerischer Genetik einzudecken. Vor der Versteigerung wurden noch einmal alle A-, B-,
und C-Böcke von jeder Altersklasse dem Publikum präsentiert.
 
      

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Tel. 089 / 53 62 27
Fax 089 / 5 43 85 96
E-Mail: bhg-schafzucht@t-online.de

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