Zusätzliche Informationen
Graue gehörnte Heidschnucke
Das kleine, kurzschwänzige Landschaf trägt am länglichen Kopf nach hinten gebogene (weiblich) bzw. schneckenartige Hörner (männlich), sowie kleine, schräg aufwärts stehende Ohren. Das graue, mischwollige Vlies hat einen schwarzen Brustlatz und eine Feinheit von 38-39 Mikron.
Herkunft:
Die Graue Gehörnte Heidschnucke stammt höchstwahrscheinlich vom Mufflon ab und war ursprünglich von Nordeuropa bis Sibirien verbreitet, heute ist ihr Hauptzuchtgebiet in Deutschland die Lüneburger Heide.
Zuchtziel:
Züchtung eines bodenständigen, anspruchslosen und widerstandsfähigen Schafes mit korrektem Fundament, welches insbesondere für die Landschaftspflege geeignet ist. Das Schaf zeigt ein streng saisonales Brunstverhalten.
Leistung:
| Gewicht (kg) | Wolle (kg) | Lämmer pro Jahr | |
| Altbock | 75 - 90 | 4,0 | – |
| Mutterschaf | 45 - 55 | 1,7 - 2,5 | 1,0 - 1,2 |
Bestand in Bayern:
| Herdbuch Böcke | Herdbuch Schafe | Mitglieds- betriebe | |
| Anzahl | 21 | 466 | 7 |
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