Alpines Steinschaf


Das Alpine Steinschaf stammt vom Torfschaf ab und entspricht der ursprünglichen Schafrasse der Alpen. Letzte Reste dieser Rasse wurden in Bayern (Berchtesgadener Land), Salzburg und Tirol (Nauders) erhalten. Es ist ein feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Schaf, mit breitem und tiefem Körper. Das Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein leicht gebogen, die Ohren stehen leicht hängend ab. Die Böcke tragen häufig einfach gebogene oder schneckenartige Hörner, bei Mutterschafen sind gelegentlich Knaupen oder einfach gebogene Hörner anzutreffen. Der lange bewollte Schwanz reicht bis zum Sprunggelenk, das Ende ist häufig geknickt. Das Gesichtsfeld, der Bauch und die Füße sind in der Regel unbewollt. Das Vlies ist mischwollig und es kommen alle Wollfarben und Farbzeichnungen vor, vor allem auch graue Wollen. Die Brunst ist asaisonal, eine zweimalige Lammung je Jahr ist möglich. Wegen der Frühreife kann die Erstzulassung im Alter von 7 bis 8 Monaten erfolgen. Aufgrund seiner Zutraulichkeit gut geeignet für die Haltung in kleinen Beständen.

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Braunes Bergschaf


Das Braune Bergschaf ist ein mittelgroßes bis großes, ganzfarbig braunes Landschaf der Alpenregion. Der schmale Kopf ist ramsnasig, hornlos und trägt breite, hängende Ohren. Das Vlies besteht aus einer cognacfarbenen bis sattbraunen Schlichtwolle in einer Feinheit von 32 bis 36 Mikron. Zweimal jährlich Schur. Das Brunstverhalten ist ausgeprägt asaisonal. Erstzulassung ist mit 8 Monaten möglich.

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Brillenschaf


Das Brillenschaf hat seinen Ursprung in Kärnten und entstand aus der Einkreuzung von Paduaner- und Bergamaskerschafen in die bodenständigen Kärntner Landschafe. Der lange, schmale, unbewollte Kopf ist hornlos, ramsnasig und trägt breite, hängende Ohren. Die typische Pigmentierung (Brille) soll das Auge gleichmäßig umgeben und kann zur Nase hin verschoben auftreten. Die unteren ein bis zwei Drittel der Ohren sind schwarz pigmentiert. An der Unterlippe und am Kinn sind geschlossene Pigmentflecken ebenfalls möglich. Das großrahmige Schaf hat ein weißes, schlichtwolliges Vlies mit einer Faserstärke von 32 bis 38 Mikron. Die Brunst ist asaisonal und eine Erstzulassung ist im Alter von 8 bis 10 Monaten möglich.

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Geschecktes Bergschaf

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Juraschaf


Es ist ein mittelgroßes, robustes und tiefgewachsenes Schaf mit gerader Nasenlinie. Ohren mittellang und waagrecht getragen. Wolle einheitlich hellbraun (elbfarben) über kastanienbraun bis schwarz bei 28-30 mm. Kopf und Beine glänzend schwarz behaart, unbewollt. Hornlos.

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Krainer Steinschaf


Das Krainer Steinschaf stammt vom Torfschaf ab und entspricht der ursprünglichen Schafrasse der Alpen. Letzte Reste dieser Rasse wurden in Slowenien im Triglav-Nationalpark erhalten, wo es heute noch zur Milchnutzung gehalten wird. Es ist ein feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Schaf. Das Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein leicht gebogen, die Ohren stehen waagrecht ab. Die Böcke und Mutterschafe sind überwiegend hornlos. Der lange bewollte Schwanz reicht bis zum Sprunggelenk. Das Gesichtsfeld, der Bauch und die Füße sind in der Regel unbewollt. Das Vlies ist mischwollig und es kommen überwiegend die Wollfarben schwarz und weiß sowie verschiedene Farbzeichnungen vor. Vor allem die Köpfe sind bunt gezeichnet. Die Brunst ist asaisonal, eine zweimalige Lammung je Jahr ist möglich. Wegen der Frühreife kann die Erstzulassung im Alter von 8 bis 10 Monaten erfolgen. Aufgrund seiner Zutraulichkeit gut geeignet für die Haltung in kleinen Beständen.

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Montafoner Steinschaf


Das relativ kleine Schaf steht auf dünnen Beinen und besitzt einen schmalen Kopf mit geradem Profil, beide Geschlechter sind hornlos oder gehörnt, wobei dann die Böcke Schnecken und die Auen sichelförmige Hörner tragen. Vlies besteht aus grober Mischwolle in allen Farben.

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Schwarzes Bergschaf


Das mittelgroße bis große, ganzfarbig schwarze Landschaf hat einen schmalen, ramsnasigen und hornlosen Kopf mit langen, breiten Hängeohren und ein kräftiges Fundament. Die lang abgewachsene, schwarze Schlichtwolle hat seidigen Glanz bei 32-36 mm Feinheit.

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Tiroler Steinschaf


Es ist ein mittelgroßes bis großes Schaf mit einem stark geramsten Kopf und starkem, nicht zu eng anliegendem, gleichmäßig geschwungenem Horn. Die Ohren sind spitz bis mittelbreit und nicht hängend. Das mischwollige, lang abgewachsene Vlies ist grau oder weiß.

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Walliser Landschaf


Das mittelgroße bis große Schaf ist eher leicht und hat einen langen, geramsten Kopf mit spiralig-gewundener Behornung beider Geschlechter. Das grobe Vlies aus langen, wenig gekrausten Haaren ist rotbraun oder schwarz, im Alter ergrauend; Hinterbeine bewollt, Vorderbeine nicht.

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Walliser Schwarznasenschaf


Das große Landschaf hat einen schwarzen, stark geramsten Kopf mit langen, getragenen Ohren, schraubenförmige, waagrecht abwachsende Hörner bei beiden Geschlechtern, schwarz gestiefelte Beine und eine lange, grobe, weiße, gelockte Wolle mit Grannenhaaren.

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Weißes Bergschaf


Das Weiße Bergschaf wurde aus den Bergschafrassen der Alpenländer gezüchtet. Es ist ein mittelgroßes bis großes, ganzfarbig weißes Landschaf mit unbewolltem, schmalem, ramsnasigem Kopf, der hornlos ist und lange, breite, hängende Ohren trägt. Die kräftigen Beine haben straffe Fesseln und feste Klauen. Das Vlies besteht aus einer lang abgewachsenen, leicht gewellten, weißen Schlichtwolle mit seidigem Glanz, die eine Feinheit von 32 bis 36 Mikron hat. Zweimal jährlich Schur. Die Brunst ist ausgeprägt asaisonal. Erstzulassung ist mit 8 Monaten möglich.

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